Wie entsteht Wind?

windmuehle

Wie entsteht Wind?

Durch die Sonne

Wasserflächen erwärmen sich langsamer als das Land. Sonnenstrahlen erwärmen Wasser- und Landmassen bzw. die Atmosphäre unterschiedlich. Durch die Druckunterschiede entsteht der Wind.  Eine Seite der Erde, die Nachtseite, ist der Sonne abgewandt und wird somit nicht so stark erwärmt. Die entstehenden Temperatur- und Druckunterschiede halten die Luftmassen in Bewegung. Sehr viele Einflüsse entscheiden über Windgeschwindigkeit und Windrichtung.

Aber das ist ein Thema für sich, damit beschäftigt sich die Wetterkunde.

fuchs stehend n l 300Durch die Erdrotation

Durch die aus der Rotation der Erde resultierende Corioliskraft strömen Luftmassen zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten. 
Dabei entstehen Wirbel mit jeweils anderer Drehrichtung.

Nutzen des Windes

Die Windenergie wird seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt:

  • Segelschiffe auf Flüssen und Meeren
  • Windmühlen zum Mahlen von Korn oder zum Fördern von Wasser
  • Später wurden Ballons vom Wind bewegt

Nach der Entdeckung der Elektrizität und der Erfindung des Generators wurde Wind zur Stromerzeugung genutzt:

  • Windkraftanlagen

Wie und warum wird Wind gemessen?

Bevor eine Windkraftanlage gebaut wird, ist es wichtig zu wissen, mit welcher Windstärke kann an dem geplanten Standort gerechnet werden.  Mit Hilfe von automatischen Windmessgeräten können über eine längere Zeit Windstärken aufgezeichnet werden.  Die Ergebnisse geben Auskunft, ob es an dem vorgesehene Standort Sinn macht, ein Windrad aufzustellen.

Wind wird in m/s gemessen.  Ab 5 m/s arbeiten Windkraftanlagen optimal.