Energie aus dem Wald

1 Wald

Der Wald als Lieferant von Biomasse

Der Wald war schon immer ein wichtiger Lieferant von Biomasse zur energetischen Nutzung.
Wichtig ist zu wissen, dass bei der Verbrennung von Holz CO2 freigesetzt wird, das zuvor durch das Pflanzenwachstum aus der Atmosphäre gebunden wurde.
Eine völlige CO2-Neutralität gibt es trotzdem nicht, da bei der Ernte und dem Transport fossile Energieträger heute noch eingesetzt werden.
Der Wald bietet uns "gespeicherte Sonnennenergie". Von Nachhaltigkeit sprechen wir, wenn nur soviel Holz geerntet wird, wie auch nachwächst.

fuchs stehend n l 300Zur Verfügung stehen uns aus dem Wald folgende Brennstoffe

  • Holz aus der Durchforstung (Pflege) und der Ernte von Waldholz
  • Abfallholz aus der Industrie
  • Holz aus der Landschaftspflege
  • Durch Entsorgung von gebrauchtem Holz (nur naturbelassenes, nicht chemisch behandeltes Holz)

Zum Einsatz je nach Kesselanlage  kommen:

  • Scheitholz
  • Hackschnitzel
  • Pelletts

Im privaten Bereich haben sich Anlagen zum Verbrennen von Scheitholz (ca. 50 cm) und kombinierte Scheitholz- und Pelletts-Anlagen durchgesetzt.

Größere Anlagen werden vorwiegend mit Hackschnitzel betrieben. Die Zufuhr zum Heizkessel funktioniert vollautomatisch. Brennholz sollte 1-2 Jahre trocken gelagert werden (Wassergehalt  max. um 20 %) .

Die Holzarten haben einen unterschiedlichen Heizwert. Laubholz hat einen fünfmal höheren Heizwert als Nadelholz.