Atomkraftwerke

In Deutschland gibt es 9 Atomkraftwerke, die noch in Betrieb sind. Endgültig abgeschaltet sind 8 AKWs und 16 weitere sind stillgelegt.

AKW D

Deutschlandkarte mit Atomkraftwerken (noch in Betrieb, stillgelegt, endgültig abgeschaltet)

Zum Beispiel das  Kernkraftwerk Krümmel  in der Nähe der Stadt Geesthacht bei Hamburg.
Das an der Elbe gelegene Kraftwerk ist einer der größten Siedewasser-Reaktor der Welt.
Das Kernkraftwerk Krümmel war von 1983 bis 2007 erheblich an der Energieversorgung in Deutschland beteiligt.

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                             Kernkraftwerk Krümmel im Nebel

Die Bundesregierung beschloss wenige Tage nach dem Beginn der Nuklearkatastrophe von Fukushima einen deutlichen Wechsel ihrer Atompolitik bzw. Energiepolitik. Zunächst verkündete sie ein dreimonatiges Atom-Moratorium für die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke sowie für das Kernkraftwerk Krümmel. Am 30. Juni 2011 stimmte der Bundestag mit großer Mehrheit für den Atomausstieg.  Bundespräsident Wulff unterzeichnete es am 1. August 2011, in Kraft getreten ist das geänderte Gesetz am 6. August 2011.
Damit erlosch die Berechtigung für den Leistungsbetrieb für das Kernkraftwerk Krümmel.
Das Kernkraftwerk Krümmel befindet aktuell sich im Status des längerfristigen Stillstandsbetriebs.

Durch das Bundesamt für Strahlenschutz werden zur Kernenergie in Deutschland wichtige Informationen zusammengestellt:

  • Kernreaktoren
    • Kernkraftwerke zur Erzeugung von Elektrizität
    • Forschungsreaktoren
  • Anlagen der Kernbrennstoffver- und -entsorgung

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